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Artikel-Schlagworte: „Coming-Out“

Informationsabend und Film für Eltern homosexueller Kinder

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Das Coming-out Ihres Kindes bedeutet, dass auch Sie als Eltern mit dem Thema Homosexualität konfrontiert sind: Wie gehen wir damit in unserer Familie und im Freundeskreis um? Wie sieht die Zukunft unseres Kindes aus? Ist das vielleicht nur eine pubertäre Phase?

Vielleicht hat sich Ihr Kind in den letzten Jahren von Ihnen immer weiter entfernt und Sie hatten Angst den Kontakt zu verlieren. Doch mit dem Coming-out hat Ihr Kind Mut gezeigt und den ersten Schritt auf Sie zu gemacht.

Nutzen Sie diese Chance!

In dem Dokumentarfilm „Due volte genitori” („Neugeborene Eltern”) im Rahmen der lesbisch-schwulen Filmtage erzählen Eltern von ihren Vorurteilen, ihren Ängsten und Sorgen und ihrem Weg, ein zweites mal Eltern zu werden, Eltern homosexueller Kinder.

Termin: Samstag, 06.10.2012
um 16 Uhr
Ort: studio 3, Kaiserpassage 6
Internet: www.filmtage-karlsruhe.de

Bei der Infoveranstaltung wollen wir versuchen, all Ihre Fragen zu beantworten, Ihnen Hilfestellung zu geben und verschiedene Themen gemeinsam zu diskutieren. Bei all dem soll der Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern nicht zu kurz kommen.

Termin: Mittwoch, 10.10.2012
um 19 Uhr
Ort: Volkshochschule, Kaiserallee 12e, 76133 Karlsruhe, Raum 7
Referenten: Viridiana Alcántara, Andreas Müller und Markus Elbert
Kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

Diese Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe, Volkshochschule Karlsruhe und der Schwung – Schwule Bewegung Karlsruhe e.V. durchgeführt.


CSD STUTTGART am 28.07.2012

„GLEICHBESCHÄFTIGT – Lesben und Schwule aus dem Schrank“ lautet das Motto des diesjährigen Christopher Street Day (CSD) in Stuttgart.

Das Motto soll auf die immer noch schwierige Situation von Lesben, Schwulen, Bi- und Intersexuellen sowie Transgender am Arbeitsplatz hinweisen. Passend zum Motto sollte ein Schirmherr oder eine Schirmfrau aus der hiesigen Wirtschaft gefunden werden. Dies war schwieriger als erwartet und bis kurz von Schluß sah es nach einem CSD ohne Schirmherr aus. Selbst eine öffentliche Stellenausschreibung brachte zunächst keinen Erfolg.

„Dass man sich in den Führungsetagen der schwäbischen Unternehmen aber gar so schwer mit dem öffentlichen Eintreten für eine immer noch diskriminierte Minderheit tut, hätten wir nicht gedacht.“ sagte CSD Vorstand und Gesamtleiter Christoph Michl.

Umso größer war die Freude, als vor wenigen Tagen ein Berliner Unternehmer die Übernahme der Schirmherrschaft anbot. „Dieser kommt zwar nicht aus Stuttgart oder der Region, hat aber langjährige Verbindungen in die Landeshauptstadt und passt ideal zu unserem Bestreben, für einen offenen Umgang am Arbeitsplatz zu werben“, erläutert der CSD Vorstand.

Gemeinsam mit der Schwung könnt ihr beim CSD Stuttgart am 28.07.2012 Fahne zeigen, demonstrieren, feiern oder einfach dabei sein.

Treffpunkt ist am Hauptbahnhof Karlsruhe (unter der großen Abfahrtstafel) um 13:45 Uhr. Vom Stuttgarter Hbf laufen wir gemeinsam zum Marienplatz. Von dort aus werden wir diesmal die Parade als Zuschauer unterstützen. Wer möchte kann sich der Parade anschließen und mit zur Anschlusskundgebung kommen.


Das Tabu der (Homo)sexualität in der Jugendarbeit

“Schwule Jungs, lesbische Mädchen in meiner Jugendgruppe? Die gibt es nicht, das Thema betrifft mich nicht!” Sehen Sie das genauso?
Dann geht es Ihnen vielleicht auch so wie vielen Jugendlichen selbst, dass Sie zwar über Homosexualität viele Vorurteile und Schimpfworte kennen, aber kaum Genaueres darüber wissen.
In diesem Fall ist unser Infoabend für Sie das Richtige, denn wir werden dabei folgende Themen behandeln:

  • Wie ist die Lebenssituation schwuler und lesbischer Jugendlicher?
  • Was ist das Comingout und wie läuft es ab?
  • Wie können Vorurteile gegenüber Schwulen und Lesben aufgebrochen werden und wie kann Diskriminierung und Mobbing in meiner Einrichtung verhindert werden?
  • Welche Hilfestellung können Sie homosexuellen Jugendlichen geben, welche Anlaufstellen gibt es für sie?
Termin: Dienstag, 18.10.2011
um 18 Uhr
Ort: Beratungsstelle pro familia, Amalienstraße 25, 76133 Karlsruhe
Referenten: Viridiana Alcántara, Andreas Müller und Markus Elbert
Kosten: 5 EUR, keine Anmeldung erforderlich

Diese Veranstaltung wird gemeinsam mit pro familia und der Schwung – Schwule Bewegung Karlsruhe e.V. durchgeführt.


Informationsabend für Eltern homosexueller Kinder

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Das Coming-out Ihres Kindes bedeutet, dass auch Sie als Eltern mit dem Thema Homosexualität konfrontiert sind: Wie gehen wir damit in unserer Familie und im Freundeskreis um? Wie sieht die Zukunft unseres Kindes aus? Ist das vielleicht nur eine pubertäre Phase?

Vielleicht hat sich Ihr Kind in den letzten Jahren von Ihnen immer weiter entfernt und Sie hatten Angst den Kontakt zu verlieren. Doch mit dem Coming-out hat Ihr Kind Mut gezeigt und den ersten Schritt auf Sie zu gemacht, nutzen Sie diese Chance!

Bei dieser Veranstaltung wollen wir versuchen, all Ihre Fragen zu beantworten, Ihnen Hilfestellung zu geben und verschiedene Themen gemeinsam zu diskutieren. Bei all dem soll der Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern nicht zu kurz kommen.

Termin: Mittwoch, 12.10.2011
um 19 Uhr
Ort: Volkshochschule, Kaiserallee 12e, 76133 Karlsruhe, Raum 401
Referenten: Viridiana Alcántara, Matthias Gottfried, Andreas Müller und Markus Elbert
Kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

Diese Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe, Volkshochschule Karlsruhe und der Schwung – Schwule Bewegung Karlsruhe e.V. durchgeführt.


Informationsveranstaltung für Eltern homosexueller Kinder

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Das Coming-out Ihres Kindes bedeutet, dass auch Sie als Eltern mit dem Thema Homosexualität konfrontiert sind: Wie gehen wir damit in unserer Familie und im Freundeskreis um? Wie sieht die Zukunft unseres Kindes aus? Ist das vielleicht nur eine pubertäre Phase?

Vielleicht hat sich Ihr Kind in den letzten Jahren von Ihnen immer weiter entfernt und Sie hatten Angst den Kontakt zu verlieren. Doch mit dem Coming-out hat Ihr Kind Mut gezeigt und den ersten Schritt auf Sie zu gemacht, nutzen Sie diese Chance!

Bei dieser Veranstaltung wollen wir versuchen, all Ihre Fragen zu beantworten, Ihnen Hilfestellung zu geben und verschiedene Themen gemeinsam zu diskutieren. Bei all dem soll der Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern nicht zu kurz kommen.

Termin: Mittwoch, 13.04.2011
um 19 Uhr
Ort: Volkshochschule, Kaiserallee 12e, 76133 Karlsruhe, Raum 7, EG
Referenten: Viridiana Alcántara, Andreas Müller und Markus Elbert
Kostenlos, keine Anmeldung erforderlich

Diese Veranstaltung wird in Zusammenarbeit von der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe, Volkshochschule Karlsruhe, Schrill im April und der Schwung – Schwule Bewegung Karlsruhe e.V. durchgeführt.


CSD Stuttgart 2010

Gruppenfoto Abschlusskundgebung

Am 31. Juli gegen Mittag trafen sich ca. 30 Leute im Karlsruher Bahnhof, um zum CSD nach Stuttgart zu fahren. Mit dabei waren die Schwung (der schwule Dachverein in Karlsruhe), die Schwulen Jungs und die Queerbeet (unsere Hochschulgruppe für alle Nicht-Heteros und ihre Sympathisanten).

Wieso eigentlich?

Wer’s noch nicht weiß: Die CSDs gibt es seit 1969. Damals, am 28. Juni, kam es in der Christopher Street in New York zum Aufstand gegen die Polizei, die in den Szenevierteln immer wieder einschüchternde Razzien durchgeführt hatte. Diese Auseinandersetzung markiert den Beginn der modernen Schwulenbewegung, und deswegen wird seitdem jedes Jahr im Sommer mit Paraden und Kundgebungen daran erinnert. Mittlerweile gibt es den CSD auch in vielen deutschen Städten, z.B. Berlin, Stuttgart, Köln, München, Hamburg. Ziel der CSDs ist bis heute, auf Missstände im Umgang mit Homosexuellen aufmerksam zu machen und in der Öffentlichkeit Präsenz zu zeigen; doch dazu später mehr. Diesen Beitrag weiterlesen »


Coming-Out mal anders…

Am Jungfernstieg

Neulich habe ich erfahren, dass mein Enkelkind Moritz Männer lieber hat als Mädchen. Und ich muss leider zugeben, dass ich da etwas Dummes gesagt habe. Aber das hat nun mal auch seine Gründe. Ich bin in einer Zeit groß geworden, da hat man über solche Dinge nicht gesprochen. Natürlich kannte ich aber auch schon als junge Deern den einen oder anderen Mann, der so war. Man wusste ja Bescheid. Meistens, weil einer mit 35 noch nicht verheiratet war. Oder weil er am Wochenende in bestimmte Etablissements ging. Und wenn der Mann sich ansonsten ordentlich verhalten hat, dann hat man einfach nicht weiter darüber geredet. Doch großes Aufsehen durfte eben nicht darum gemacht werden, das war nicht anständig. Ich weiß es noch ganz genau, als ob es heute wäre: Diesen Beitrag weiterlesen »

Coming-Out: Mach was!

Wenn Du dieses Info bis hierher tapfer gelesen hat, scheint Dich das Thema zumindest zu interessieren. Eines soll hier nochmal gesagt werden: Schwul zu sein ist längst nicht so schlimm, wie man sich das manchmal vielleicht vorstellt. Ganz im Gegenteil. Und auch wenn Karlsruhe nicht an das Angebot der Großstädte wie Berlin oder Köln herankommt, läßt es sich hier durchaus auch als Schwuler ganz gut leben. Diesen Beitrag weiterlesen »

Eine Coming-Out-Odyssee

Wer erinnert sich nicht gerne daran, wie man als Gymnasiast das erste Mal einen Fuß auf den Campus setzte, meist im Zuge eines Abituriententages. Wie man beeindruckt jegliche Information in sich aufsog, als hinge das eigene Leben davon ab. So erlebte ich jedenfalls meinen ersten Trip nach Karlsruhe. Etwas weniger feierlich schloß der Tag mit einer Razzia der Informationsstände, bei der eine meiner Mitschülerinnen schlicht alles, was nicht festgenagelt war, auf Stapel packte und mit Gönnermiene an ihre Begleiter weiterreichte. Auch ich erhielt eines dieser, für die Altpapiersammlung prädestinierten Pakete - noch ahnungslos, daß tatsächlich etwas sehr Wichtiges für mich darin enthalten sein würde. Diesen Beitrag weiterlesen »

Coming-Out: Endlich draußen…

Es geht nicht mehr. Ich kann nicht mehr. - Ich will nicht mehr. Ich hab' es satt, mich zu verstecken. Irgendwann steht oder stand jeder von uns mal an einem solchen Punkt. Schluß damit, das zu verstecken, was mich zu einem wichtigen Teil ausmacht. Sei es nun aus Verzweiflung und Frust oder aus Wut. Coming-Out heißt, mir selbst und dann vor allem auch anderen einzugestehen, daß ich schwul bin. Diesen Beitrag weiterlesen »